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Bundespräsident besucht THW Leitung - zwei Detmolder Helfer präsentieren Leistungsfähigkeit im Bereich Pumpen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich heute in Bonn anlässlich der Vorstellung des THW-Jahresberichts 2018 für das Engagement der Ehrenamtlichen bedankt: „Das THW leistet hervorragende Arbeit in Katastrophengebieten und stellt etwa zerstörte Wasserversorgung wieder her. Danke an alle Ehren- und Hauptamtlichen, die für die Sicherheit der Menschen in Deutschland sorgen.“ Bei Einsätzen wie dem Torfbrand bei Meppen und mehreren großflächigen Stromausfällen erbrachten die Einsatzkräfte des THW 2018 insgesamt 892.000 Einsatzstunden – über 200.000 Stunden mehr als im Vorjahr.

Die Detmolder Helfer Frank Uelfer und Ole Müller.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lässt sich die Detmolder Pumpe, aus 'seiner' lippischen Heimat, erklären.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier freute sich, das erste Exemplar des THW-Jahresberichts 2018 entgegenzunehmen. Quelle: THW/Michael Weber-Kopal

Während des Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier präsentierte das THW seinen Jahresbericht 2018. Im Anschluss tauschte sich der Bundespräsident mit den Ehrenamtlichen über ihr Engagement aus. Quelle: THW/Nadia Siebigteroth

Der Eintrag des Bundespräsidenten im THW-Gästebuch:„So oft haben sich meine Wege mit denen des THW im In- wie im Ausland gekreuzt. Mit Respekt vor der Arbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen THW´ler sage ich herzlichen Dank für Ihr großes Engagement.“ Quelle: THW

Sichtlich beeindruckt informierte sich Frank-Walter Steinmeier über die Schmutzwasserpumpe des THW. Quelle: THW/Nadia Siebigteroth

THW-Präsident Albrecht Broemme würdigte den Einsatz der knapp 80.000 Ehrenamtlichen: „Der Jahresbericht zeigt, dass das THW auch in 2018 viel zu tun hatte. Schwerpunkte waren Unwetter und Vegetationsbrände.“ Besonders der mehr als drei Wochen dauernde THW-Einsatz beim Großbrand auf dem Bundeswehrgelände in Meppen hatte als größter Einsatz des Jahres viele Kräfte gebunden.

 

Anlässlich der Vorstellung des THW-Jahresberichts 2018 und des 15. Geburtstags des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) präsentierten die THW-Kräfte dem Bundespräsidenten einen Teil ihrer Ausstattung – darunter auch eine Schmutzwassergroßpumpe aus dem Ortsverband Detmold. Mit einer solchen Pumpe hatten Helferinnen und Helfer des THW in Meppen Löschwasser über Strecken von insgesamt 18 Kilometern transportiert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier konnte sich so von der Leistungsfähigkeit im Bereich Pumpen von zwei Helfern und Gerät aus seiner lippischen Heimatregion überzeugen.

 

Darüber hinaus berichtete eine Laborantin ihm von den Möglichkeiten der Wasseraufbereitung des THW und von ihrem erst kürzlich beendeten Einsatz in Mosambik. „Ich freue mich, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des THW zu treffen. Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt – in den Ortsverbänden, aber natürlich auch im Ausland“, sagte Frank-Walter Steinmeier.

 

Bei der Präsentation des Jahresberichts richtete Albrecht Broemme den Blick auch nach vorne: „Mit dem Aufbau der neuen Fachgruppe „Notversorgung und Notinstandsetzung“ stellen wir eine Weiche für die Zukunft, weil wir mit vermehrten Einsätzen auf diesem Gebiet rechnen“, sagte Broemme. Außerdem erhalten die Ehrenamtlichen des THW zukünftig noch mehr Unterstützung: Eine wichtige Neuerung im Jahr 2018 waren die 2.000 Stellen für Bundesfreiwilligendienstleistende, die das THW durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages zusätzlich im THW einrichtet.

Abschließend wandte sich Frank-Walter Steinmeier noch einmal an alle THW-Angehörigen: „Danke an alle Ehren- und Hauptamtlichen, ohne die das THW in dieser Qualität nicht vorstellbar wäre. Danke auch an die Arbeitgeber, die die Ehrenamtlichen freistellen. Sie alle werden weiter gebraucht.“

 


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