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Ganztägige Aus- und Fortbildung im GFB Bielefeld

Am 16. Februar folgten rund 40 Helfer aus dem THW Geschäftsführerbereich (GFB) Bielefeld einer Einladung der THW Geschäftsstelle Bielefeld .















Um 9:00 Uhr trafen sich die Zugführer, Zugtruppführer, Fachberater sowie die Führer der Fachgruppen Führung und Kommunikation und Logistik zu einer ganztägigen Fort- und Ausbildungsveranstaltung in der Unterkunft des THW Ortsverbandes Herford.

 

Diese Veranstaltung war der Auftakt von drei Veranstaltungen im Jahre 2008, die für die Aus- und Fortbildung der Führungskräfte im GFB Bielefeld angeboten werden

 

In Anlehnung an den THW-Leitsatz „Kommunikation ist unser wichtigstes Führungsinstrument“ war das Ziel, wichtige Informationen zu vermitteln.

 

Auf der Tagesordnung standen die Themen.

 

  • Führungspool GFB
  • Kooperation zwischen THW und VCI bzgl. des TUIS
  • Sachstand Digitalfunk im THW
  • Einsatzsicherungssystem ESS
  • Mobile Führungsuntersützung „MoFüst“ OWL
  • Technische Berater (TeBe) im GFB Bielefeld
  • Projekt Feldlagerbau
  • Fachgruppe Ortung

    • Vorstellung technisch/biologisch
    • Einsatzoptionen
    • Rahmenbedingungen
  • Schwere Bergung

    • Vorstellung Gerät

 

Wolfram Seegers, Sachbearbeiter Einsatz beim Landesverband NRW, informierte über die Idee des Führungskräftepools. Nach den Planungen des THW LV NRW soll in jedem Geschäftsführerbereich ein Pool von Führungskräften entstehen, die in regelmäßigen Abständen aus- und fortgebildet werden, um im Bedarfsfall als Führungskräfte und Fachberater GFB-weit als Ablösung und Redundanz zur Verfügung stehen.

 

Herr Seegers gab einen Sachstand zur Kooperation der Vereinigung der Chemischen Industrie und der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

 

Ein weiterer großer Themenblock war die Einführung von Digitalfunk im THW. Herr Seegers informierte die Teilnehmer über die Technik des TETRA-BOS und gab einen Sachstand zur Umsetzung im THW.

 

Zum Abschluss stellte Herr Seegers das Einsatzsicherungssystem ESS vor, welches in den THW Ortsverbänden Remscheid und Berchtesgadener Land konzipiert wurde.

 

Kurz vor der Mittagspause stelle Frank Lipphausen, Sachbearbeiter Einsatz/operative Dienste im GFB Bielefeld, dem Plenum noch das Projekt MoFüst vor. Im Bereich der überörtlichen Hilfe plant das Land NRW in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bezirksregierungen mobile Führungsunterstützungseinheiten, die im Bedarfsfall überörtlich eingesetzt werden können um Stäbe der Einsatzleitungen zu unterstützen. In der MoFüst OWL ist das THW aktiv eingebunden.

 

Einsätze in der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, dass es zweckdienlich sein kann, für den effektiven Einsatz der Fachgruppen /Einheiten zeitnah „Technisch fachkundige Helfer“ in die Führungsstäbe der Bedarfsträger zu entsenden bzw. den THW-Fachberatern als so genannte Technische Berater (TeBe) zur Seite zu stellen. Im GFB Bielefeld wurde eine Ausstellung mit fachkundigen Helfer erarbeitet, die bedarfsgerecht den Fachberatern und Einheitsführern als technische Berater zur Seite stehen können.

 

Anlässlich der Ölübung des Havariekommandos, der Koordinationsstelle für Unfallmanagement Bund/Länder bei Unfällen in der Nordsee und Ostsee und dem THW im Jahr 2007 in Lübeck konnte das Projekt Feldlagerbau Ideen testen und umsetzen. Ingo Hartmann, Zugführer im THW-Ortsverband Lemgo, der Mitglied in dieser Projektgruppe ist gab einen kurzen Sachstand zu dem Projekt.

 

Nach dem Mittagessen informierten der Gruppenführer der Fachgruppe Ortung, Heiko Martlage, und der Ausbilder der biologischen Ortung, Arthur Hasenbäumer, den Teilnehmerkreis über die Ausstattung, Einsatzoptionen, Rahmenbedingungen und Einsatztaktik der Fachgruppe Ortung die auch im THW-Ortsverband Herford disloziert ist. Nach dem Vortrag, in dem auch im Plenum diskutiert wurde welches Einsatzmittel (technische Ortung oder der Rettungshund) in welcher Einsatzlage die richtige Wahl ist, konnten sich die Teilnehmer ausführlich und eindrucksvoll auf dem Übungsgelände des THW-Ortsverbandes Herford während einer praktischen Vorführung informieren.

 

Die Bergungsgruppe 2 Typ B präsentierte im Anschluss die zusätzliche Ausstattung der „schweren Bergung“ und die Verlastungsmöglichkeiten der Ausstattung auf dem Mehrzweckkraftwagen MzKW

 

Mit einer Vielzahl von Informationen und Eindrücken traten die Führungskräfte gegen 16:00 Uhr die Rückreise in die THW-Ortsverbände an.







16.02.08

Von: Frank Lipphausen


 


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